So kann eine akute Divertikulitis verhindert werden

Bislang existieren keine nachhaltigen Strategien zur Schubprophylaxe bei Divertikulitis oder symptomatischer unkomplizierter Divertikelkrankheit (SUD). Wie eine klinische Studie zeigt, eröffnen sich durch ein mikrobiologisches Präparat neue Optionen zum Remissionserhalt und zur Vorbeugung einer akuten Divertikulitis.

Ob Lebensstil, Ernährung oder Medikamente – zum Remissionserhalt bei der symptomatischen unkomplizierten Divertikelkrankheit (SUD) bzw. der Sekundärprophylaxe bei rekurrierender Divertikelkrankheit gibt es bislang für keine Strategie ausreichende Evidenz. Die Erkrankung ist durch persistierende oder rezidivierende, Reizdarm-ähnliche, aber einer Divertikulose zuzuschreibende Symptome geprägt: Dazu gehören Schmerzen im linken Unterbauch, gelegentlich auch Obstipation, Diarrhoe und Blähungen. Insgesamt rezidiviert eine symptomatische Divertikelkrankheit nach Remissionsinduktion bei bis zu 35% der Patienten erneut und in bis zu 11 % der Fälle entsteht auf der Grundlage einer SUD eine akute Divertikulitis. Mit jedem Divertikulitis-Schub steigt die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Rezidivs. Doch was tun, um einen solchen Verlauf zu verhindern?

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Yoga und Gesundheitsfestival 2018 in Hannover

Das Yoga- und Gesundheitsfestival Surya möchte Yoga in seiner Vielfalt und andere Methoden zur Stressbewältigung näherbringen. Ausgehend davon, dass der Mensch ganzheitlich betrachtet werden sollte, stellen Experten u.a. Methoden der Schulmedizin, der Homöopathie, der TCM und des Ayurveda vor, ebenso wie traditionelles Mantren-Singen und Meditation. Lassen Sie sich ganz individuell inspirieren, Ihren Körper und Seele in Einklang zu bringen und neue Kraft zu schöpfen.

In Zusammenarbeit des Therapiezentrum Surya mit dem Stadtteilzentrum KroKuS und vielen aktiven Freunden findet das Festival vom 31.8.2018 bis 02.09.2018 im Stadtteil Zentrum KroKuS zum vierten Mal in Hannover statt.

Dr. Arnbrecht gehört ebenfalls zu den Referenten. Sie können seinen Vortrag am 2.09.2018 erleben. Thema:

„Die Seele und das Mikrobiom, und wie unsere Darmbakterien unsere Stimmung prägen”

 

Weitere Informationen zum Programm und den Referenten

Tickets sind hier erhältlich

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Lässt sich das Reizdarmsyndrom über das Mikrobiom regulieren?

Als einen Schlüsselfaktor in der Genese des Reizdarmsyndroms konnten Forscher die gestörte Kommunikation zwischen zentralem und enteralem Nervensystem identifizieren. Nun kristallisiert sich heraus, dass das intestinale Mikrobiom erheblichen Einfluss auf diese „Darm-Hirn-Achse“ nimmt – ein Umstand, der sich in der Praxis therapeutisch nutzen lässt.

 Illustration Darm-Hirn-Achse

Pathogenese des Reizdarmsyndroms beruht auf einem nur im Ansatz entschlüsselten Zusammenspiel physischer und psychischer Faktoren. Lange Zeit fehlten somit konkrete therapeutische Angriffspunkte abseits der symptomatischen Behandlung.1 Ein Modell, das stark zum Verständnis des Reizdarmsyndroms beigetragen hat, ist das der Darm-Hirn-Achse: Über diesen bidirektionalen Kommunikationskanal findet ein reger Informationsaustausch zwischen dem „großen Gehirn“ (zentrales Nervensystem, ZNS) und dem „kleinen Gehirn“ (enterisches Nervensystem, ENS) statt, unter anderem über afferente und efferente Nervenbahnen sowie neuroendokrine Signale.2,3 Während das ZNS über diese Achse die gastrointestinalen Funktionen koordiniert, können die Signale aus dem ENS sich tiefgreifend auf die Stimmung, das Verhalten und höhere kognitive Funktionen auswirken.3

Forscher gehen davon aus, dass eine veränderte Aktivität der Nerven und Botenstoffe in der Darmwand ein wichtiger auslösender Faktor des Reizdarmsyndroms ist und somit eine pathologisch veränderte Homöostase der Darm-Hirn-Achse widerspiegelt.4 Ein wichtiges Indiz für diese Verbindung stellen Komorbiditäten wie Depressionen und Angsterkrankungen dar, aber auch enge Kopplung von psychischem Stress und dem Krankheitsverlauf.2,3

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Probiotika bei Migräne und Entzündungskrankheiten

Symposium: „An der Entstehung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen sind Mikrobiom-Veränderungen und genetische Disposition ursächlich beteiligt, und zwar gleichberechtigt“, erklärte Prof. Dr. Stefan Schreiber von der Universitätsklinik Kiel. Die Gabe klinisch relevanter Probiotika könne zur Normalisierung der individuellen Darmflora beitragen und pathologischen Prozessen entgegenwirken.

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Abwehr aus dem Bauch heraus

Der Darm kann mehr als nur Nahrung verdauen und resorbieren. Seit geraumer Zeit weiß man, dass er und seine Bakterien auch für das Immunsystem von großer Bedeutung sind. Welchen Einfluss der Darm auf die Immunabwehr hat und wie sich das Immunsystem zum Zwecke der Prävention und Therapie über den Darm beeinflussen lässt, ist Thema der folgenden zertifizierten Fortbildung.

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Darmflora kann Multiple Sklerose auslösen

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste Erkrankung des zentralen Nervensystems. Als Auslöser für die Krankheit stehen seit einigen Jahren Bakterien der Darmflora unter Verdacht.

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Quelle: allgemeinarzt-online.de

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Unser Darm, dessen Funktion und seine zentrale Stellung – Podcast Tipp und kostenloses Darmsymposium

In ihrem Special, beschäftigt sich Dr. med. Janna Scharfenberg intensiv mit dem Darm, dessen Funktion und seine zentrale Stellung für unsere Gesundheit.

Drei spezielle Podcast-Episoden

In der Folge „PE 48 DARM SPECIAL – Was ist das Leaky Gut Syndrom?” wird Ihnen Julia Gruber, Darm Spezialistin und Ernährungsexpertin erklären was das LEAKY GUT SYNDROM ist und wie dies Ihre Gesundheit massgeblich beeinträchtigen kann. Sie werden ihre besten Tipps erfahren was Sie vorbeugend machen können und wie Sie Ihren Darm langfristig unterstützen können.

Zum Podcast

 

Möchten Sie mehr zu diesem Thema wissen?

Dann läd Sie Julia Gruber am 17.04.2018 zu einem kostenlosen Darmsymposium ein. In diesem gibt es verschiedene vertiefende Webinare & Live Trainings zum Thema “DARM & ALLERGIEN”, “REIZDARM” UND “DARM & NEURODERMITIS” ein.

Zur Anmeldung

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99 Prozent aller Mikroben unbekannt

„99 Prozent aller Mikroben, die im und auf dem menschlichen Körper leben, sind der Wissenschaft noch nicht bekannt. Das berichten Stanford Forscher um Stephen Quake, nachdem sie Menschen auf Fremd-DNA untersucht haben.”

Quelle: Quäntchen – Welt am Sonntag

Mikroben
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