So kann eine akute Divertikulitis verhindert werden

Bislang existieren keine nachhaltigen Strategien zur Schubprophylaxe bei Divertikulitis oder symptomatischer unkomplizierter Divertikelkrankheit (SUD). Wie eine klinische Studie zeigt, eröffnen sich durch ein mikrobiologisches Präparat neue Optionen zum Remissionserhalt und zur Vorbeugung einer akuten Divertikulitis.

Ob Lebensstil, Ernährung oder Medikamente – zum Remissionserhalt bei der symptomatischen unkomplizierten Divertikelkrankheit (SUD) bzw. der Sekundärprophylaxe bei rekurrierender Divertikelkrankheit gibt es bislang für keine Strategie ausreichende Evidenz. Die Erkrankung ist durch persistierende oder rezidivierende, Reizdarm-ähnliche, aber einer Divertikulose zuzuschreibende Symptome geprägt: Dazu gehören Schmerzen im linken Unterbauch, gelegentlich auch Obstipation, Diarrhoe und Blähungen. Insgesamt rezidiviert eine symptomatische Divertikelkrankheit nach Remissionsinduktion bei bis zu 35% der Patienten erneut und in bis zu 11 % der Fälle entsteht auf der Grundlage einer SUD eine akute Divertikulitis. Mit jedem Divertikulitis-Schub steigt die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Rezidivs. Doch was tun, um einen solchen Verlauf zu verhindern?

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