Yoga und Gesundheitsfestival 2018 in Hannover

Das Yoga- und Gesundheitsfestival Surya möchte Yoga in seiner Vielfalt und andere Methoden zur Stressbewältigung näherbringen. Ausgehend davon, dass der Mensch ganzheitlich betrachtet werden sollte, stellen Experten u.a. Methoden der Schulmedizin, der Homöopathie, der TCM und des Ayurveda vor, ebenso wie traditionelles Mantren-Singen und Meditation. Lassen Sie sich ganz individuell inspirieren, Ihren Körper und Seele in Einklang zu bringen und neue Kraft zu schöpfen.

In Zusammenarbeit des Therapiezentrum Surya mit dem Stadtteilzentrum KroKuS und vielen aktiven Freunden findet das Festival vom 31.8.2018 bis 02.09.2018 im Stadtteil Zentrum KroKuS zum vierten Mal in Hannover statt.

Dr. Arnbrecht gehört ebenfalls zu den Referenten. Sie können seinen Vortrag am 2.09.2018 erleben. Thema:

„Die Seele und das Mikrobiom, und wie unsere Darmbakterien unsere Stimmung prägen”

 

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Tickets sind hier erhältlich

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Lässt sich das Reizdarmsyndrom über das Mikrobiom regulieren?

Als einen Schlüsselfaktor in der Genese des Reizdarmsyndroms konnten Forscher die gestörte Kommunikation zwischen zentralem und enteralem Nervensystem identifizieren. Nun kristallisiert sich heraus, dass das intestinale Mikrobiom erheblichen Einfluss auf diese „Darm-Hirn-Achse“ nimmt – ein Umstand, der sich in der Praxis therapeutisch nutzen lässt.

 Illustration Darm-Hirn-Achse

Pathogenese des Reizdarmsyndroms beruht auf einem nur im Ansatz entschlüsselten Zusammenspiel physischer und psychischer Faktoren. Lange Zeit fehlten somit konkrete therapeutische Angriffspunkte abseits der symptomatischen Behandlung.1 Ein Modell, das stark zum Verständnis des Reizdarmsyndroms beigetragen hat, ist das der Darm-Hirn-Achse: Über diesen bidirektionalen Kommunikationskanal findet ein reger Informationsaustausch zwischen dem „großen Gehirn“ (zentrales Nervensystem, ZNS) und dem „kleinen Gehirn“ (enterisches Nervensystem, ENS) statt, unter anderem über afferente und efferente Nervenbahnen sowie neuroendokrine Signale.2,3 Während das ZNS über diese Achse die gastrointestinalen Funktionen koordiniert, können die Signale aus dem ENS sich tiefgreifend auf die Stimmung, das Verhalten und höhere kognitive Funktionen auswirken.3

Forscher gehen davon aus, dass eine veränderte Aktivität der Nerven und Botenstoffe in der Darmwand ein wichtiger auslösender Faktor des Reizdarmsyndroms ist und somit eine pathologisch veränderte Homöostase der Darm-Hirn-Achse widerspiegelt.4 Ein wichtiges Indiz für diese Verbindung stellen Komorbiditäten wie Depressionen und Angsterkrankungen dar, aber auch enge Kopplung von psychischem Stress und dem Krankheitsverlauf.2,3

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