Gastroenterologie: Fäkale Mikrobiota-Transplantation bei rezidivierender Clostridium-difficile-Infektion

Die rezidivierende Clostridium-difficile-Infektion (rCDI) birgt eine therapeutische (teils auch diagnostische) Herausforderung. Insgesamt zwar noch relativ selten stellt sie bereits jetzt ein substantielles sozioökonomisches Problem dar. Nach einem ersten therapeutischen Misserfolg erhöht sich das Risiko von weiteren Rezidiven dramatisch. Für die fäkale Mikrobiota-Transplantation („Stuhltransplantation“) existiert nun eine robuste medizinische Evidenz mit dokumentierten Erfolgsraten um ca. 90%. Somit empfiehlt sich diese zunächst eher bizarr anmutende Therapiestrategie als Methode der Wahl bei der rCDI. (mehr …)

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